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domingo, 26 de abril de 2009

A gratidão em homenagem

Voltei o rosto na direcção da brisa vinda de Oeste,
Admirei a rectidão e a alegria interlaçadas
Que outrora tanto admirara.

Vi no seu rosto e na sua concretização
Tudo o que poderia ter sido e nada do que fora.
Abraçados cada qual ao seu destino
Um, definhando qual rosa sedenta
Outro, num contínuo florescimento
Em caminhos distintos
Com diferentes sabores na boca
E prazeres ocultos no ventre.

A verdade não é a que foi contada
A verdade está em nós e teima em não querer afirmar-se!
Talvez um dia se concretize, talvez um dia...

sábado, 18 de abril de 2009

Bertold Brecht


Schreib mir


Schreib mir, was du anhast! Ist es warm?
Schreib mir, wie du liegst! Liegst du auch weich?
Schreib mir, wie du aussiehst! Ist es noch gleich?
Schreib mir, was dir fehlt! Ist es mein Arm?



Wer sich wehrt


Wer sich wehrt, weil ihm die Luft weggenommen wird

Indem man ihm den Hals zupreßt, vor den stellt sich ein

Paragraph

Und schreit, er hat in Notwehr gehandelt. Aber

Dieser selbe Paragraph wendet sein Gesicht weg und tritt

auf die Seite

Wenn ihr euch wehrt, weil euch das Brot weggenommen

wird.

Und doch stirbt, wer nicht ißt und wer zu wenig ißt

Wenn auch langsam. Alle die Jahre, die er stirbt

Darf er sich nicht wehren.

Gottfried Benn

Abschied

Du füllst mich an wie Blut die frische Wunde
und rinnst hernieder seine dunkle Spur,
du dehnst dich aus wie Nacht in jener Stunde,
da sich die Matte färbt zur Schattenflur,
du blühst wie Rosen schwer in Gärten allen,
du Einsamkeit aus Alter und Verlust,
du Überleben, wenn die Träume fallen,
zuviel gelitten und zuviel gewusst.

Entfremdet früh dem Wahn der Wirklichkeiten,
versagend sich der schnell gegebenen Welt,
ermüdet von dem Trug der Einzelheiten,
da keine sich dem tiefen Ich gesellt;
nun aus der Tiefe selbst, durch nichts rühren,
und die kein Wort und Zeichen je verrät,
musst du dein Schweigen nehmen, Abwärtsführen
zu Nacht und Trauer und den Rosen spät.

Manchmal noch denkst du dich --: die eigene Sage --:
das warst du doch --? ach, wie du dich vergasst!
war das dein Bild? war das nicht deine Frage,
dein Wort, dein Himmelslicht, das du besasst?
Mein Wort, mein Himmelslicht, dereinst besessen,
mein Wort, mein Himmelslicht, zerstört, vertan --
wem das geschah, der muss sich wohl vergessen
und rührt nicht mehr die alten Stunden an.

Ein letzter Tag --: spätglühend, weite Räume,
ein Wasser führt dich zu entrücktem Ziel,
ein hohes Licht umströmt die alten Bäume
und schafft im Schatten sich ein Widerspiel,
von Früchten nichts, aus Ähren keine Krone
und auch nach Ernten hat er nicht gefragt --
er spielt sein Spiel, und fühlt sein Licht und ohne
Erinnern nieder -- alles ist gesagt.

À laia de divagação

Acabei de folhear mais um Courrier Internacional e mais uma vez constatei a falta de coerência que existe neste mundo.

Será descabido dizer-se que a "teoria do umbigo" muitas vezes prevalece sobre conceitos ideológicos estruturados e concebidos pelo próprio ser-humano numa tentativa de equilibrar a convivência dos diversos tipos de alteridade. Exemplos haveria muitos no âmbito das hegemonia, despotismo e didaturas estatais, estaduais, grupais e mesmo individuais. Ocuparia horas e horas se quisesse desenvolver os tópicos e as teorias inerentes a este assunto. Fico-me apenas pela desilusão de constatar que a humanidade muitas vezes fica muito aquém das suas capacidades (independentemente do estádio de desenvolvimento cultural, social e individual) na análise, compreensão e aceitação do outro.
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